22.2.2010: Dem Krieg zum Trotz: Kämpfe von Frauen, Student_innen und Basisbewegungen gegen Talibanregime, Warlords und Besatzung



Dem Krieg zum Trotz
Kämpfe von Frauen, Student_innen und Basisbewegungen gegen
Talibanregime, Warlords und westliche Besatzung in Afghanistan.

am Montag, 22. Februar 2010
20 Uhr im New Yorck/Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin-Kreuzberg

„Derzeit gibt es zwei Arten von Widerstand in meinem Land. Der eine ist
der reaktionäre Widerstand der Taliban und der andere ist der Widerstand
der einfachen AfghanInnen, der von Tag zu Tag anwächst. Ich denke,
letzterer ist die große Hoffnung für die Zukunft unseres Landes.“

Malalai Joya, afghanische Aktivistin, im Januar 2010

Mit dieser Veranstaltung versuchen wir die Stimmen dieses Widerstandes,
praktiziert von Frauengruppen, Studierenden und von den Angehörigen der
Opfer der Kriege, hörbar zu machen.

Damit wollen wir der gängigen Darstellung des Konfliktes durch die
(neo-)koloniale Brille entgegen arbeiten, die den Hindukusch zum Gebiet
zur Verteidigung vermeintlicher deutscher Interessen erklärt und die
langfristige Einmischung in Form eines Protektoratsverhältnisses als
moralische Pflicht behauptet.

Dies soll auch in erster Schritt sein, unsere Kriegsanalysen zu
reflektieren und als Antikriegsbewegung unsere Verständnis für die
Situation in Afghanistan zu schärfen und uns direkter auf die lokalen
Basisbewegungen und den Widerstand der einfachen Leute zu beziehen.

Es wird Bilder, Filmausschnitte, Textlesungen, Tonaufnahmen und direkte
Berichte geben.