|
Was ist die die NewYorck59 im Bethanien? Die Yorckstraße 59 ist geräumt. Yorck59 lebt weiter! Hauskampf, internationale Solidarität und Antiräumungsseiten um den 6.6.2005 Yorck59 bleibt! ARI Anti-Hartz-Bündniss Artikel der Tazbeilage zur Geschichte in voller Länge |
|
Kollektive Räume statt Investorenträume"Die NewYorck im Bethanien - Raum emanzipatorischer Projekte" (August 2006)Im Anhang der Konzeptmappe "Ein neues Konzept für das Bethanien: Auf dem Weg zu einem kulturellen, künstlerischen, politischen und sozialen Zentrum von Unten" gibts eine sehr ausführliche Darstellung der NewYorck im Bethanien und der Aktivitäten dort: "New Yorck im Bethanien - Raum emanzipatorischer Projekte". Hier als PDF zum Runterladen. Was ist die die NewYorck59 im Bethanien? (10/2006)Wir sind als NewYorck59 aus der Yorck59 entstanden, einem Hausprojekt in Bewegung. Die Yorck59 befand sich seit 1988 in der Yorckstr. 59 im Westen Kreuzbergs und beherbergte in 8 Wohngruppen mehr als 60 Menschen, darunter 11 Kinder - in selbst ausgebauten Fabriketagen. Auf der Projektetage arbeiteten politische Gruppen und Initiativen, in der Veranstaltungsetage gab es Treffen, Ausstellungen, Konzerte, Übungsräume für Sport- und Kindertheatergruppen sowie regelmäßig eine Bar mit Volxküche. Ende 2003 kaufte der Geschäftsmann Marc Walter die Yorckstr. 59 und verlangte die doppelte Miete. Auf unser NEIN folgten zahlreiche Schikanen von Seiten des neuen Besitzers und ein langer bunter Hauskampf von unserer Seite - mit viel Solidarität von vielen Menschen und anderen Projekten. Am 6. Juni 2005 wurden die MieterInnen der Yorck59 gewaltsam aus dem Haus geräumt - am 11. Juni besetzten BewohnerInnen und UnterstützerInnen der Yorck59 den linken Seitenflügel des Bethanien am Mariannenplatz - dort, wo bis 2004 das Sozialamt war. Derzeit leben und arbeiten in der NewYorck59 im Südflügel des Bethanien u.a. ehemalige BewohnerInnen der Yorckstr. 59, wieder mit vielen Kindern und Erwachsenen, und eine Vielzahl von emanzipatorischen Gruppen und Projekten. Die Büros in der Projekt- und Veranstaltungsetage werden u.a. von der Dokumentationsgruppe der Antirassistischen Initiative (ARI), der Initiative Zukunft Bethanien (IZB), dem Anti-G8-Büro, dem Kollektiv für Kunst Kultur und Kommunikation (KUKKUK), der Kolumbien Kampagne und der Internationalistischen Gruppe Libertad!. Politische Gruppen und Netzwerke, Basisinitiativen aus der Nachbarschaft, Flüchtlingsgruppen, Kampagnen, Theatergruppen u.v.m. nutzen die Versammlungsräume in der Projekt- und Veranstaltungsetage im 1. Stock als Treffpunkt. Jeden 1.,3. und 5. Montag im Monat findet die DruBar mit leckerem Essen und Getränken für wenig Geld statt. Regelmäßig gibt es Lesungen, kulturelle & politische Veranstaltungen, Theater- und Filmabende, Konzerte und Soliparties. Das Bethanien ist ein 1846 erbautes ehemaliges Krankenhaus, dessen Abriss vor 35 Jahren durch viel Druck von Unten verhindert werden konnte, u.a. auch durch eine der ersten Besetzungen in Berlin, dem heutigen Georg-von-Rauch-Haus. Seitdem wird das Bethanien von kulturellen, künstlerischen und sozialen Einrichtungen genutzt. 2002 beschlossen die verantwortlichen BezirkspolitikerInnen, das schlecht bewirtschaftete Haus an einen privaten Kulturinvestor zu verkaufen. Nachdem diese Pläne durch die Besetzung vorerst gestoppt wurden, musste sich die Bezirkspolitik im September 2006 den Forderungen des BürgerInnenbegehrens der "Initiative Zukunft Bethanien" (http://bethanien.info) anschließen, den Privatisierungsbeschluss zurücknehmen und der Entwicklung des Hauses zu einem kulturellen, künstlerischen, politischen und sozialen Zentrum zustimmen. Als "New Yorck im Bethanien" sehen wir die Zukunft des Bethanien in einem offenen, selbst organisierten Treffpunkt für Menschen aus dem Kiez, mit bezahlbaren Räumen für Initiativen und Gruppen und einer lebendigen Kultur des Austausches und der Selbstbestimmung. Bethanien für Alle! Die Yorckstraße 59 ist geräumt. Yorck59 lebt weiter!In den eineinhalb Jahren Hauskampf um den Projekterhalt der Yorckstrasse 59 haben die politischen Initiativen und BewohnerInnen an Geschlossenheit und Kraft gewonnen. Die Erfahrungen, Kontakte und insbesondere die massive und breite gesellschaftliche Unterstützung wollen wir jetzt nutzen, um weiter für den Erhalt unseres Projektes zu kämpfen. Gerade durch die gewaltsam durchgeführte Räumung des Hauses wurde die breite Unterstützung - im Kiez, berlinweit, bundesweit und international - deutlich. Mit vielen Aktionen, Demonstrationen, Soli-Besetzungen, Protesten, mit Patenschaften, Proklamationen und Spenden wurde der Kampf gegen die Räumung heftig unterstützt. Dies schlägt sich auch in der mit wenigen Ausnahmen (z.B. Berliner Zeitung) positiven Berichterstattung in der Presse nieder. Morgens blockierten knapp 500 Unterstützerinnen die Yorckstraße, vor und innerhalb des Hauses, nachmittags verliehen mehrere tausend bei spontanen Reclaim the Streets in ganz Berlin ihrer Wut und ihrer Solidarität Ausdruck. Als am Abend nach der Räumung an die 2500 Menschen in Kreuzberg demonstrierten, brannte vor dem geräumten Hause tatsächlich die Luft. Auch die abendliche Hausbesetzung am Oranienplatz und die anschließenden Protestaktionen in Kreuzberg-Friedrichshain, machen deutlich, dass das Hausprojekt YORCK59 von einer breiten Solidaritätsbewegung getragen wird. Die UnterstützerInnen befürworten die Entscheidung der YORCK59, sich nicht auf die kurzfristige Zusage an den Kauf eines stark sanierungsbedürftigen Ersatzobjekts, und damit nicht auf Hinhaltetaktik, leere Versprechungen und Drohungen der PolitikerInnen eingelassen zu haben. Die Erfahrungen anderer Projekte zeigen, dass die politisch Verantwortlichen in solchen Situationen mit Schuldzuweisungen und Verschleppungen arbeiten, damit die Projekte irgendwann soweit sind, fast alles zu unterschreiben. Auch versuchen PolitikerInnen auf diese Weise, ihre eigene Haut zu retten, indem sie im Nachhinein den BewohnerInnen die Schuld für die Räumung zuweisen können. Diese Taktik haben wir erkannt und ignoriert. Nur über die Ablehnung dieser Scheinvereinbarung kann der Projekterhalt gesichert werden. Wir haben lange Zeit ernsthaft verhandelt. Die "Options- und Räumungsvereinbarung", die die YORCK59 unterschreiben sollte, ließ keinerlei Verhandlungsspielraum zu. Der Liegenschaftsfonds und die anwesenden PolitikerInnen waren nicht bereit, die so genannten Ersatzangebote zu präzisieren (fehlende Verkehrswerte, Baugutachten, Sanierungsberechnungen). Der Innensenator weigerte sich den notwendigen Zeitraum zu einer Prüfung der eventuellen Ersatzobjekte einzuräumen. Die Vereinbarung sollte die freiwillige Räumung fixieren, ohne der Yorck59 ein Ersatzobjekt verbindlich und seriös zuzusichern. Eine Unterschrift unsererseits hätte das Aus für den Projekterhalt bedeutet. Schon im Vorfeld der finalen Verhandlungen versuchten Innensenator Körting, Abgeordnete der PDS, der Geschäftsführer des Liegenschaftsfonds, Herr Lippmann, und der Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Herr Hirsch, deutlich Druck auf die Yorck59 auszuüben, z.B. "Wer im Haus angetroffen wird, muss zahlen.", "Nach der Räumung habt Ihr gar nichts mehr." Auch die SPD zeigte sich bei dem wiederholten Besuch von UnterstützerInnen der Yorck59 in ihrer Landeszentrale nicht mehr so verhandlungsbereit wie beim ersten Besuch. Die Sozialdemokraten liessen die Polizei räumen und erstatteten Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs. Durch eine neunstündige "Ingewahrsamnahme" der SPD-Gäste und eine erkennungsdienstliche Behandlung durch das Landeskriminalamt, wurden die ersten Kriminalisierungsversuche erkennbar. Der Versuch, Menschen zu kriminalisieren, die sich für gegen Ausgrenzung und Vertreibung linker Freiräume und für eine soziale Stadt einsetzen, wurde auch durch die brutale Vorgehensweise der Polizei und des SEK`s während der Räumung deutlich. Gezielte Fußtritte, Faustschläge, Würgeversuche und Ellenbogenstöße in die Gesichter waren die Antworten der Polizei auf den passiven Widerstand der UnterstützerInnen und BewohnerInnen, die sich im Haus oder vor dem Haus in einer Sitzblockade befanden. Sexistische Bemerkungen gegenüber Frauen und verbale Drohungen und Beschimpfungen der DemonstrantInnen, aber auch das In-die-Knie-zwingen von Festgenommenen im ersten Hof belegen die Willkür und das Machtgebaren der Uniformierten. Das polizeiliche "Antikonfliktteam" bildete mehrmals einen Sichtschutz, um die Straftaten der Polizei vor JournalistInnen abzuschirmen. Trotz dieser Maßnahmen existieren viele Bilddokumente, die die Brutalität des Einsatzes belegen (z.Zt. wird eine Dokumentation der Übergriffe zusammengestellt). Trotz der Räumung besteht die YORCK59 weiter! Wir sind zur Zeit ein Hausprojekt ohne Haus. Das werden wir ändern. Wir werden weiter intensiv, unermüdlich und unerbittlich mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften und mit Hilfe der vielen UnterstützerInnen für den Erhalt unseres Hausprojektes kämpfen. Wir sind nicht weg - wir sind nur geräumt! Wir fordern weiterhin adäquate und seriöse Angebote zu Objekten, in denen ein Fortbestand des Hausprojektes YORCK59 möglich ist. Angebote, die das Papier wert sind, auf das sie geschrieben sind. Es gibt viele leerstehende Häuser in der Stadt. Der Kampf geht weiter!. YORCK59 bleibt! Jetzt erst recht! Hauskampf, internationale Solidarität und Antiräumungsseiten um den 6.6.2005Hier gehts zu den Seiten Hauskampf, den internationalen Soliseiten und den Antiräumungsseiten um den 6.6.2005. Yorck59 bleibt!Das Hausprojekt Yorck59 befindet sich in der Yorckstraße 59, im Hinterhaus eines schönen alten Backsteinbaus. Die vier Fabriketagen wurden 1989 von einer Gemeinschaft linker Wohngruppen gemietet und ausgebaut. Wir leben und arbeiten dort also seit 15 Jahren, kollektiv, solidarisch und selbstbestimmt; 60 Leute im Alter von 0 bis 43, darunter 10 Kinder. Hier gibt es außer den großen Wohngemeinschaften auch Raum für politische Initiativen, z.B die ARI (Anti-Rassistische Initiative), das Radioprojekt Onda, den Infopool Lateinamerika Poonal, das Anti-Hartz-Bündnis, diverse internationalistische Gruppen sowie ein Atelier. In der Veranstaltungsetage findet ihr im 2. Stock die DruzBar. Jeden 1. und 3. Montag im Monat gibt es hier leckeres Essen, Getränke zum Selbstkostenpreis und regelmäßig Filme oder andere Darbietungen. Diese Etage wird seit vielen Jahren außerdem von nicht-kommerziellen Sport- und Theatergruppen und für Partys, Ausstellungen und politische Veranstaltungen genutzt. In unserem Hof ist Platz für die Kinder und zum Abhängen, Lesen, Sich Treffen und für die alljährlichen Hoffeste, wie jüngst am 31.7. Das Hausprojekt stellt also eine wichtige Infrastruktur für die Nachbarschaft und die linke (Sub-)Kultur dar. Doch nach den Vorstellungen der neuen Hauseigentümer soll dies ein Ende haben. Im Sommer 2003 geriet das Haus in Zwangsverwaltung, da unser alter Besitzer pleite gegangen war. Als wir davon hörten, planten wir, das Haus mit Hilfe der Genossenschaft Freiburger Mietshäuser Syndikat selbst zu kaufen. Doch die Bank verkaufte das Haus im Dezember 2003 an uns vorbei. Der neue Besitzer, ein Herr Marc Walter aus Hamburg, gründete die Yorckstraße 59 GbR, Kantstr. 134. Sein Projekt ist es offensichtlich, dem Haus ein respektables und ansehnliches Äußeres zu geben, um dann genauso respektable Mieten zu kassieren. Die neue Hausverwaltung, Bau-Partner GmbH, die auch in dem Büro in der Kantstr. 134 sitzt, geht von Anfang an auf Konfrontationskurs: Sie versucht, uns Teile der Sanierungskosten wegen angeblicher Selbstverschuldung aufzudrücken. Der Hausverwalter, Boris Gregor Marweld, ebenfalls Kantstr. 134, lässt wöchentlich die politischen Plakate in den Hofdurchgängen beseitigen, die Kosten will er auch auf uns abwälzen. Er beschneidet nicht nur unsere Informationsfreiheit: Den Hof, den wir seit Jahren nutzen, sollen wir räumen. Der neue Vermieter verlangt von uns zudem ab September 2004 mit Ablauf des Mietvertrags mehr als das Doppelte der jetzigen Nettokaltmiete. Das können und wollen wir nicht bezahlen! Wir haben schon ganz andere klein gekriegt.Unsere Hauskampf-Geschichte ist auch nicht ohne. Schon vor 9 Jahren hat es das Duo Penz&Garski mit uns zu tun bekommen. Sie wollten unsere Miete vervierfachen. Doch wir gingen ihnen mit öffentlichen Aktionen vor den SORAT-Hotels, der Veröffentlichung von Dietrich Garskis Geldgeschäften (er ist beim Senat mit über 45,-Mio Eu verschuldet) und durch die vielen Solidaritätsbekundungen gehörig auf die Nerven. Am Ende mussten sie sich am runden Tisch mit uns einigen. Nur aufgrund unseres damaligen Widerstandes existiert unser Hausprojekt immer noch und das werden wir auch diesmal schaffen.
Wir
werden uns nicht vertreiben und vereinzeln lassen! Achtet auf Ankündigungen für öffentliche Aktionen, kommt vorbei oder schaut auf unsere website.
Die
BewohnerInnen und NutzerInnen der Yorck59, 2004 |
Antirassistische Initiative BerlinRedebeitrag ARI am 23.6.04 vor dem Rathaus Kreuzberg während der BezirksverordnetenversammlungDie Yorck59 ist seit 13 Jahren Sitz der Antirassistischen| Initiative| und Adresse für Frauen und Männer, die sich gegen den rassistischen Normalzustand in dieser Gesellschaft engagieren und organisieren. Die Yorck59 ist Adresse auch für Menschen, die Informationen oder Beratung suchen. Adresse auch für Opfer rassistischer Diskriminierung und Gewalt, die Unterstützung brauchen. Die Antirassistische Initiative Berlin gründete vor 16 Jahren bundesweit das erste Antirassistische Telefon.Bei politischen Aktionen arbeitet die Antirassistische Initiative in Bündnissen und Netzwerken - sowohl lokal als auch überregional. Zur Zeit ist die ARI Kooperationspartnerin bei der "Anticolonial Africa Conference Berlin 2004" und Kooperationspartnerin der bundesweiten "Anti-Lager-Tour", die sich gegen Zwangsunterbringung von Flüchtlingen in Heimen und die Gefangenschaft in Abschiebeknästen richtet. Die Antirassistische Initiative arbeitet kontinuierlich mit Flüchtlingsselbstorganisationen wie THE VOICE Berlin oder der Brandenburger Flüchtlingsinitiative (FiB) zusammen. Gerade am vergangenen Wochenende unterstützte die ARI - zusammen mit der Brandenburgischen Flüchtlingsinitiative und Hamburger Gruppen - den viertägigen Protest-Hungerstreik von togoischen Flüchtlingen und Flüchtlingen aus Kamerun auf dem Gendarmenmarkt hier in Berlin. Die Flüchtlinge sind akut von Abschiebung bedroht. Die ARI hat sowohl Hungerstreiks von Abschiebegefangenen unterstützt, wie Proteste gegen rassistische Polizeikontrollen in der Stadt. In der jährlich erscheinenden Dokumentation "Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen" liefert die Antirassistische Initiative anhand von Tausenden Beispielen Belege für den staatlichen und gesellschaftlic hen Rassismus und die vernichtende Abschottungs- und Abschiebepolitik. Dreimal im Jahr erscheint die ZAG, eine antirassistische Zeitung, die mit ihren jeweiligen Schwerpunkt-Themen Grundsätzliches und Aktuelles diskutiert. Im AntiRa-Cafe in den Räumen der "Druzbar", in der Veranstaltungsetage des Hauses, werden Filme der aktuellen un d vergangenen Widerstandskämpfe gezeigt und oft mit Beteiligten oder Betroffenen diskutiert. Das Video- und Text-Archiv der ARI steht Informationssuchenden kostenlos zur Verfügung. Die ARI ist Ansprech- und DiskussionspartnerIn für Gruppen von BesucherInnen, wie Schulklassen oder JournalistIn nen. Ohne das Büro in der Yorck59 wäre eine solche Arbeit nicht möglich. Nicht nur die ARI ist von der geplanten Vertreibung bedroht, sondern auch die genannten Flüchtlingsgruppen, die keine finanzielle Unterstützung erhalten und darum die Räume mitbenutzen. Die Vertreibung der ARI aus der Yorck59 ist deshalb auch ein Angriff auf die Arbei t der Berliner und Brandenburger Selbstorganisationen von Flüchtlingen und MigrantInnen. Das Hausprojekt Yorck59 hat von Anfang an die Arbeit der ARI organisatorisch und oft finanziell unterstützt. Das heißt: Die ARI braucht das Haus und wir lassen uns nicht spalten! Wir protestieren gegen die geplante Vertreibung der Antirassistischen Initiative Berlin (ARI), aller im Haus arbeitenden Gruppen, Initiativen und Vereine und gegen die Vertreibung der BewohnerInnen! Yorck59 bleibt - keine Vertreibung durch Spekulanten und Miethaie ! |
Anti-Hartz-Bündnis
Wer sind wir und was machen wir ?
Im Berliner Bündnis für soziale Grundrechte - Stoppt die Hartz -Gesetze (Anti-Hartz-Bündnis) wirken verschiedene Initiativen, Gruppen und auch Einzelpersonen mit, deren gemeinsames erklärtes Ziel es ist, die gesamten Hartz- Schweinereien nicht unwidersprochen hinzunehmen. Wir haben uns am 20.10.2002 gegründet, um : - Über die Folgen von Hartz zu informieren - mittels Protestaktionen + Widerstand auf die Rücknahme der Gesetze hinzuwirken - um dieser rigiden rot-grünen Arbeitsmarkt- und Sozialreform solidarisch entgegenzutreten Wir treffen uns immer sonntags, jeweils 14-tägig ab 17.00 Uhr in der Yorckstrasse 59 / Ecke Katzbachstrasse im 2. Stock im Hinterhaus. Vorsicht ALG II !Die Regierenden preisen die Zusammenlegung von Arbeitslosen und Sozialhilfe durch Hartz IV zum 1. Januar 2005; Nur schade, dass ..... · dadurch keine neuen Arbeitsplätze geschaffen werden und schon gar keine von denen man vernünftig leben kann. (Im Gegenteil: bestehende Arbeitsverhältnisse sind gefährdet, weil billigere Erwerbslose die Arbeit erledigen sollen)
|