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"MEDIA SPREE" ist ein Netzwerk von Unternehmen und Konzernen, vor allem aus der Immobilien-, Bau- und Unterhaltungsbranche, das das Spreeufergebiet in Friedrichshain-Kreuzberg, zwischen Jannowitz- und Elsenbrücke, "entwickeln" will. Einige Konzerne haben sich bereits etabliert (MTV, Universal...), andere bauen noch (etwa die sogenannte "O2-Arena" für fast 20.000 Zuschauer). Was hat dies zur Folge? Tausende Parkplätze, über 50.000 qm kommerzielle Verkaufsfläche, Durchgangsverkehr, eine neue Autobrücke über die Spree, steigende Mieten und die Vertreibung alternativer Projekte.... Die sogenannten "Media-Spree"-Konzerne werden dabei mit öffentlichen Mitteln in Millionenhöhe gefördert. Wollen wir das? Oder wollen wir etwas ganz anderes - etwa Kultur von und für uns, Freiflächen, nichtkommerzielle Strandcafes, einen Abenteuerspielplatz? Berlin steht vor einer grundlegenden Entscheidung: Spreeufer für Alle oder kommerzielle Bebauung!? Auf der Informationsveranstaltung am 06.12.06 wird es genau darum gehen: Was ist "Media Spree"? Wie verhindern wir die geplanten, sinnlosen Bauprojekte? Und was wollen eigentlich wir, die Anwohnerinnen und Anwohner, und wie kriegen wir das hin? Kommt zahlreich! Organisiert von der Initiative "mediaspree versenken" (http://www.ms-versenken.org). |
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Heute, am 22.9.06 protestierten 50 AnwohnerInnen aus Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain im Energieforum beim "Regionalmanagment mediaspree" (Stralauer Platz 32, Berlin) gegen die lebensfeindliche Städteplanung an der Spree. Sie verlasen eine Rede, hatten Transparente ("Stoppt sinnlose Bauvorhaben", "Wagenplatz Schwarzer Kanal bleibt!", "mediaspree versenken!", "Freiräume statt Riesenrad") und eine Sambaband spielte. --> "Protest gegen Stadtumstrukturierung, Berlin" (Indymedia am 22.09.2006) Presserklärung: PDF. Es gibt einen Initiativkreis "mediaspree versenken!", der sich regelmaessig trifft - aktuelle Termine gibts hier. Hier gibts ein Diskussionsforum zum Thema Stadtumstrukturierung in Berlin mit Terminen, Infos, Aktionen: http://forum.bethanien.info |
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* Donnerstag, 07.09.06, ab 20 Uhr: TROTZDEM-GALA.
ab 20h Feuer, lecker vokü, bar, cocktails..; ab 21h queer-gemixte Anti-Räumungs-Bühnenshow (moderation gloria viagra) -- draussen und umsonst.. *** if you are interested in performing or helping- please contact us!
AUFBAU-Termine: Mi 6.9. ab 12.00 uhr, Do 7.9. ab 11.00 uhr --- alle, die zeit und energie haben, bitte kommen und mit anpacken * Montag, 4.9. 18.00 uhr Vorbereitungstreffen für Menschen, die helfen wollen bei der Trotzdem-Gala am 7.9.2006 --- auf dem Kanal. |
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| DemoPlakat | Flyer vorne | Flyer hinten |
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| Aufruf englisch (.pdf))(.doc)) | Aufruf türkisch (.pdf))(.doc)) | Aufruf französisch | Aufruf deutsch (.pdf)(.doc))) |
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) und Ecke Manteuffel/Oranienstraße (
)
"WIR SIND ÜBERALL - erst recht in Berlin" (Indymedia am 25.02.2006)
"Wir sind überall - auch in Flensburg" (Indymedia am 25.02.2006) -
"Wir sind
überall" in Karlsruhe (Indymedia am 26.02.2006) - Wir sind
Überall - nun auch aus Frankfurt (M) (Indymedia am
28.02.2006) - foto(s) zum
aktionstag wirsindüberall (Indymedia am 28.02.2006) - "Wir sind
überall - auch in Darmstadt" (Indymedia am 06.03.2006)
Video: die
Schattenparker (in Freiburg) (Indymedia am 26.02.2006)
ort/place: OpenSpace, adalbertstr.32, u-kottbussertor
"Straßenumzug, Bln-XBerg gegen Privatisierung" (Indymedia am 12.02.2006)
"Wagenplatz
Schwarzer Kanal in Aktion" (Indymedia am 02.02.2006)
2005 geht-Schwarzer Kanal bleibt! (indymedia am 20.12.2005)Der Wagenplatz ist seit 15 Jahren ein kultureller, sozialer und politischer Anlaufpunkt. Die regelmäßig stattfindenden Queer-Varietes, Konzerte, Volxküchen, Performances, Soliparties, Openairkinos und Kleinkunstshows werden von z.T. 500 BesucherInnen pro Abend besucht.
Es gibt keinen Eintritt und die KünstlerInnen nehmen auch kein Geld.
Wir wehren uns gegen eine Stadtumstrukturierung wo "Gewerberäume mit Topstandard“, Office-Lofts, Büros mit Spreeblick - die zum großen Teil leerstehen - zur Normalität werden und langjährig gewachsene Projekte, so auch die Yorck59 vernichtet werden sollen.
In Kreuzberg, im Wrangelkiez, am Spreeufer soll die geplante Stadtumstrukturierung fußen. Dort, wo kleine Biotope blühen, sollen eingezäumte Pflasterwege hin, Einkommensschwache sollen in die Platten ziehen. Der Kreuzberger Kiez soll Kapital bringen.
Aber nicht mit uns!
Weg mit der ugly Stadtumstrukturierung!
Schluss mit Media-Spree-Projekt!
Westlich der Warschauer Brücke baut die "Anschutz Entertainment group die größte Veranstaltungshalle Berlins, mit 17.000 Plätzen, Logen, 77 Business Suiten, Geschäften, Büros, Kino.. .Ob sich die Halle selbst tragen wird und ob es Bedarf gibt, ist unklar. Sicher ist jedoch, dass das gigantische Projekt auf Kosten anderer - bereits gebauter und subventionierter - Hallen gehen wird. Der Senat übernimmt als "Gegenleistung die für die Halle "nötigen Infrastrukturmaßnahmen: Die Erschließung des Geländes, wofür auch baudenkmalgeschützte Gebäude abgerissen wurden, wurde zu 80 % aus öffentlichen Geldern finanziert. Sie kostete 15,6 Millionen Euro. Jetzt sollen zwei neue Brücken über die Spree gebaut und die East-Side-Galery versetzt werden, damit die Halle von der Spree aus einsichtig und direkt erreichbar ist. Die Manteuffelstrasse wird dann zu Durchfahrtsstrasse gemacht. Auch dies mit öffentlichen Geldern! 150 Millionen kostet der Bau der Halle, O2 zahlte eine dreistellige Millionensumme dafür, daß die Halle für 15 Jahre den Namen "O2-World tragen darf. Noch vor Baubeginn schürt Anschutz Expansionspläne:
Projektleiter Kevin Murphy plant die Erweiterung des Geländes bis ans Spree-Ufer. Hier soll ein "neues Entertainment-Stadtviertel entstehen, das größer sein soll als die Quartiere von Daimler und Sony am Postdamer Platz, mit Riesenrad und 10.000enden von Touristen täglich. Wir sagen: Nein Danke!
10 Millionen Euro "Starthilfe" bekam Universal aus den Etats des Berliner Senats und des Bundes, um von Hamburg an die Spree umzuziehen. Weitere 8 Millionen wurden dem Universal-"Mutterkonzern" "Vivendi" erlassen. Vivendi - Wasserkonzern und einer der treibenden Akteure der globalen Wasserprivatisierung - kaufte 1999 die Berliner Wasserbetriebe. Damals machte Vivendi verschiedene Zusagen, wie Preisstabilität und Arbeitsplatzerhalt. Diese wurden nicht eingehalten. Großzügig machte der Berliner Senat das Angebot, eine Strafzahlung von 8 Millionen Euro zu erlassen, wenn Universal dafür an die Spree umziehe. Doch das sind noch nicht alle Steuergeschenke. Vivendi streicht auch die Gewinne aus den ständig steigenden Wasserpreisen und zusätzliche 50 Millionen Euro jährlich aus der Senatskasse ein, da der Senat auf seine Konzessionsabgabe verzichtet. Auch MTV freute sich 2003 über ein großzügiges Senats-Geschenk: Es gab eine Investitionshilfe für den Umbau der Behala Hallen in ungenannter Höhe. MTV-Pressesprecherin Adami kommentierte dies 2003 so: die Berliner Millionen haben den Umzug nach Berlin schon erleichtert: "Wir fühlen uns gut empfangen und unterstützt". Sorgen wir dafür, dass dies aufhört!
In der Falckensteinstraße 47/48 poliert Nike in Kooperation mit Club 103 sein "Ghetto-Image auf. Das Wandbild zeigt zwei überdimensionierte brasilianische Fußballer. Sie tragen Nike-Klamotten. Diese Strategie hat System, sie heißt "Cultural Camouflage. Nike gibt sich neutral, sozial und subkulturell und eröffnet in trendigen und angesagten Stadtvierteln sog. Showrooms, Galerien oder Clubs. Dort erscheint ganz dezent irgendwo der Swoosh (das Nike-Zeichen). Nike gestaltet die Atmosphäre, denn Nike will Street Creditbility erreichen; sog. Image- und Opinion?roker sollen diese Nike-Atmosphäre an die Scene-Massen bringen. In den USA werden Nike-Plagiate und Diebstähle rechtlich nicht verfolgt, damit "coole schwarze Kids an Nike Klamotten rankommen und ein Image aufbauen können, das auch die reicheren, weißeren kids und Erwachsenen haben wollen und - natürlich - kaufen können. "Nike ist cool, Nike ist subversiv, Nike ist Ghetto..., diese Botschaft will Nike verbreiten. Aber Nike ist nichts davon, denn Nike ist Profit, Konsum, Kommerz und Ausbeutung. Dies wissen in Toronto alle. 2003 wurde von der Scene ein Nike-Showroom "geschlossen mit Protestkonzerten und permanentem Farbbeutelbewurf: Wir lassen uns unserer Subkultur nicht infiltrieren, war die Botschaft der Akteure. Toronto goes Berlin: Für eine nicht-konsumierbare, widerständige schwul-lesbische-trans-Kultur!
Media spree ist ein Lobbyisten-Netzwerk, das sich das "Management des Spreeufers in Kreuzberg-Friedrichshain zur Aufgabe macht. 22 Firmen und Konzerne haben sich in der media spree-Lobby vernetzt. Sie nennen sich "Partner. Zu ihnen gehören u.a. die Allianz, Anschutz, Immobilienfirmen wie "polaris und die "Office Grundstücksverwaltung. In ihren Broschüren feiern sie den "tollen Standort Kreuzberg, den Bau jedes neuen Glas- und Bürokomplexes, die Niederlassung des größten Toyota-Autohaus an der Spree, die "günstigen Mieten, den umsonst?Wasserblick und die "Wasserlage. Der Senat steht mit den Plänen zum "Stadtumbau West ganz auf ihrer Seite. Für das "alte Kreuzberg und Friedrichshain haben sie nur abfällige Worte übrig, wie z.B. "das frühere Niemandsland und die "unbefriedigende Eingangssituation. Sie entwickeln Umbaupläne und Maßnahmenkataloge, denken über die "Aufwertung der Wrangelstraße oder die "Etablierung einer neuen kreativen Kreuzberger Mischung nach. In ihren Broschüren heißt "Kreuzberg jetzt schon "media spree. Ihr frisch vorgelegter ,,Maßnahmenplan entstand - so schreiben sie - in Kooperation mit "allen für das Gebiet maßgeblichen Akteuren - a l l e n ?
Kreuzberg ist NICHT media spree und BewohnerInnen sind maßgebliche Akteure, das sollten wir sie spüren lassen ....
* Zitate aus den Broschürern "mediaspree 1/2006 Hg. von media Spree, Stralauer Platz 34 und "Stadtumbau West. Berlin Kreuzberg 1 Hg. von SenatsverwaItung für Stadtentwicklung, Württembergische Str.6
visdp. anne schutz, am roten stein 8, 14089 berlin
indymedia am 22.09.2006
"Protest gegen Stadtumstrukturierung, Berlin"
indymedia am 14.09.2006
"O2-World und mediaspree in Berlin versenken!"
taz am 14.09.2006
"Gaga-Grundstein für Arena gelegt"
tagesspiegel am 14.09.2006
"Aufschwung am Ostbahnhof"
indymedia am 25.08.2006
"Media Spree versenken: 2. Anhörung gestört"
tagesspiegel am 18.06.2006
"Utopie auf Rädern"
indymedia am 19.05.2006
"runder tisch vom wagenplatz schwarzer kanal"
mieterecho 315: april 2006
"Träume kann man nicht kaufen"
jungle world 16/2006 am 20.04.2006
"Berlin-Schwabing"
taz am 18.04.2006
"Leere Kita besetzt und geräumt"
indymedia am 16.4.2006
"Vogelgrippe-Atacke auf Bulle bei Freiraumdemo"
indymedia am 16.4.2006
"Berlin: Demo für mehr linke Freiräume"
taz am 15.04.2006
"Haste mal 'ne Idee?"
indymedia am 11.03.2006
"Freiraum-Soli-Demos in Berlin und Bern"
zip fm (radio: mp3) am 09.03.2006
"Wagenplatz Schwarzer Kanal bleibt, basta! Berlin-Stadtumstrukturierung"
Siegessäule 03.2006
"Oase in Gefahr. Schwarzer Kanal, der Bauwagenplatz für
Frauen, Lesben und Transgender ist von Räumung bedroht."
indymedia am 25.02.2006
""WIR SIND ÜBERALL" - erst recht in Berlin"
berliner morgenpost am 17.02.2006
"Wagenburg an der Michaelkirchstraße droht Räumung"
indymedia am
17.02.2006
"Wagenplatz Schwarzer Kanal läßt Flyer regnen"
zitty vom 15.-28.2.2006
"Kampf gegen Klischees"
indymedia am 12.02.2006
"Straßenumzug, Bln-XBerg gegen Privatisierung"
berliner morgenpost am 04.02.2006
"Bewohner der Wagenburg wollen Platz nicht räumen"
neues deutschland am 03.02.2006
"Wagenburg legt Berufung ein"
indymedia am 02.02.2006
berliner zeitung am 01.02.2006
taz am 28.01.2006
berliner morgenpost am 25.01.2006
indymedia am 20.01.2006
indymedia am 20.12.2005
indymedia am 08.11.2005
scheinschlag 2/2005
indymedia am 11.02.2005
siegessäule 10/2004
taz am 21.7.2004
ForumRecht
online 04/2004
taz am 13.05.2003
scheinschlag 5/2003
mieterecho 297: mai 2003
mieterecho 295: 2003
mieterEcho 290: mai 2002
"Wagenplatz Schwarzer Kanal in Aktion"
"Der Schwarze Kanal geht nicht freiwillig. "
"Bauwagen-Idylle in akuter Gefahr"
"Gericht entscheidet über Wagenburg"
"Zukunft für den Wagenplatz Schwarzer Kanal, B"
"2005 geht-Schwarzer Kanal bleibt!"
Redebeitrag zum Schwarzen Kanal auf der Demo gegen die Rämung den Bethaniens am 07.11.2005
"Media Spree - zu nah am Wasser gebaut?"
"Schwarzer Kanal goes to Ver.di"
"Paradies aus DDR-Pappe"
"Träume kann man nicht kaufen"
"Jede Wagenburg ein "städtebaulicher Missstand"?"
"Abseits von eingefahrenen Wegen"
"Keine Räumung der Wagenburg Schwarzer Kanal"
"Pirat wehrt sich gegen Vertreibung"
"Die Wagenburg "Schwarzer Kanal" soll wegen Wertminderung vom Spreeufer verschwinden"
"Docklands an der Spree"